Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetz (GwG) ist seit dem 30.11.1993 in Kraft und dient dem Zweck des Aufspürens und der Prävention von Geldwäsche.

Das GwG behandelt nicht nur Regelungen, nach denen eine Person als Verpflichteter hinsichtlich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gilt, sondern auch die durchzuführenden Maßnahmen von Personen und Unternehmen.

Maßnahmen zur Prävention

Nach §2 Absatz 1 Nr. 10 des Geldwäschegesetzes ist der Immobilienmakler als Verpflichteter anzusehen und unterliegt somit den gesetzlichen Bestimmungen. Darunter fällt auch die Pflicht zur Identifikation von Vertragspartnern. Diese Verpflichtung besteht bei Maklerverträgen, die eine Vermittlung eines Kaufvertrages betreffen.

Die Überprüfung aller beteiligten Personen hat vor Abschluss des Maklervertrages zu erfolgen. Der Immobilienmakler muss die Daten der Vertragspartner aufnehmen und Kopien des Personalausweises oder des Reisepasses anfertigen und anschließend aufbewahren.